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Applikationen

Applikationen

Qualitätssicherung ist in der Automobilindustrie oberstes Gebot. Die Fehlertoleranzen sind niedrig. Mit dem 3D-Multisensor-System ZScan von senswork können große Baugruppen aus Aluminium oder anderen Blechen, z. B. Ölwannen, dreidimensional vermessen werden und gegen CAD-Daten verglichen werden. Formabweichungen oder Fehlstellen wie Blasen oder Blistern an KFZ-Rohkarosserie-Teilen werden so frühzeitig erkannt.

Die Volumenbestimmung am laufenden Band spielt in der Lebensmittelindustrie eine große Rolle. Es muss sicherzustellt werden, dass genau so viel Ware abgepackt wird, wie auf der Verpackung draufsteht. Mit unserem 3D-Multisensor-System ZScan können wir Zuschnittware oder Blockformat-Ware wie Fleisch, Fisch oder Käse abschattungsfrei scannen und damit die exakte Menge ermitteln.

Bei der Produktion von Ton-Ziegeln ist es kritisch, die Maßhaltigkeit aller gefertigten Ziegel sicherzustellen. Damit wird vermieden, dass Ziegel jenseits der Fertigungstoleranzen das Werk verlassen und unter Umständen ein kostspieliger Rücktransport von der Baustelle. Zur sicheren Erkennung von Defekten hat senswork den BrickChecker entwickelt, der sich nahtlos in eine vorhandene Produktionsstraße integrieren lässt.

An Sägeblättern gibt es viele Maßdaten, die schlussendlich über die Schnittqualität und die Lebensdauer entscheiden. Zur Inspektion von Diamant-Sägeblättern hat senswork zusammen mit der Firma Plattner einen Messplatz mit einem Doppelkopf-Laserscannersystem ausgestattet, das im Durchlauf alle Zahngeometrien, Stammblattbreite, Schnittbreite, Winkligkeit, Durchmesser e.t.c. vermisst und protokolliert.

Ein Automobilzulieferer fertigt Steckerleisten für das Spezialgebiet „autonomes Fahren“. Diese Leisten müssen hochpräzise sein und sollen im Inline-Verfahren geprüft werden. Die ZFokus von senswork ermöglicht die Bestimmung der Pinhöhen mit einer Genauigkeit von ± 0,01 Millimetern.

Im Rahmen einer vollautomatischen Fertigung soll ein und dasselbe System diversen Steckergeometrien wie z.B. Steckerleisten, Fakra-Stecker oder sonstige HF-Stecker und deren Labels prüfen. Kontrolliert werden sollen Merkmale wie Pin-Positionen, Taumelkreise sowie Kodierungsmerkmale. Im Rahmen der Labelinspektion werden textuelle Inhalte mittels OCV automatisch gelesen und verglichen, sowie Symbole und Grafiken auf Vollständigkeit und Druckqualität/Lesbarkeit geprüft.

Hersteller von Steckerkomponenten werden mit ständig steigenden Anforderungen an die Präzision der Steckverbindungen und deren Kompaktheit konfrontiert, um den funktionellen Ansprüchen für hochfrequente, digitale Daten gerecht zu werden. Die Qualität von Steckerkomponenten muss zu 100 Prozent garantiert werden. Die Koplanaritätsprüfung von SMD-Baugruppen oder die Pin-Höhenprüfung sind dabei zwei Anwendungen, die mit der ZFokus beispielhaft gelöst werden.

Am Beispiel der Lötstellen-Inspektion erlaubt ZFokus die Bestimmung des Lötvolumens, der Detektion von Lücken in der Lötstelle sowie der Bewertung der Form einer Lötstelle. Dort, wo heute 2D-Systeme bei der Bewertung von Lötstellen aufgrund von zu stark schwankenden Kontrastvarianzen zu hohen Pseudoausschuss liefern oder Fehlermerkmale nicht prozesssicher detektieren können, zeigt ZFokus seine Stärken.

In der Hochfrequenztechnik spielt die Qualität der verbauten Koaxialkabel, insbesondere im Anschlussbereich der Kabel eine große Rolle für die spätere Signalqualität. Das von senswork entwickelte Messsystem erfasst die Innenleiterspitze dreidimensional, und ist so in der Lage die räumliche Auslenkung der Spitze sowie den Überstand zur Außenleiterschirmung präzise zu vermessen.

Bei der Herstellung von Seifen insbesondere bei hohen Stückzahlen können zahlreiche Fehler auftreten, die zwar ein menschliches Auge sofort erkennt, in Ihrer Darstellung aber sehr unterschiedlich sein können. Erst eine durchdachte Multi-Kamera Konfiguration von senswork bestehend aus Auflicht-, Durchlicht- und 3D-Inspektion erkennt alle Fehlermerkmale, die die Produktqualität beeinflussen. Insgesamt 6 Kameras mit 18 Bildern pro Sekunde prüfen in einem vollautomatischen Handlingssystem zu 100% auf alle Fehlerarten.

In einem vollautomatisierten Handlingssystem mit 6-Achs Roboter erfasst ein 3D Laserscanner von senswork Bauteile quasi im Flug. Der Roboter präsentiert hierzu 3 Bauteile pro Sekunden dem Scanner. Dieser erfasst die Bauteilgeomtrie in 3D und vermisst eine Vertiefung am Bauteil an mehreren Positionen. Mit Genauigkeiten von < 0.1 mm kann die Produktqualität in hoher Stückzahl sichergestellt werden.

Anhand eines 4fach-Laserscanner-Setups werden Metallstäbe auf korrekte Oberfläche und geometrische Toleranzen geprüft. Durch eine 3D-Kalibrierung liefern die Laserscanner 3D-Datensätze im gleichen kalibrierten Koordinatensystem. Diese Methode ist auch auf Endlos-Materialien übertragbar. Das Messsystem dient dazu, Metallstäbe zu vermessen und die Oberfläche auf Fehlermerkmale zu überprüfen. Es wird mit einer Geschwindigkeit bis zu 100 mm/Sekunde über den Stab bewegt.

Nach dem Lackiervorgang von Kunststoffteilen werden diese vor der Weiterverarbeitung durch ein Shape-from-Shading-System einer vollautomatischen Oberflächeninspektion unterzogen. Diese Methode erlaubt es, kleinste Oberflächenfehler wie Lackpickel, Kratzer, Einschlüsse, Flusen oder sonstige erhabene oder vertiefte Fehler zuverlässig zu erkennen. Hierzu verwendet unser System acht Beleuchtungsrichtungen mit entsprechend acht Teil-Bildern, die durch Shape from Shading zu einer Höhenkarte der Oberfläche verrechnet werden.

In dieser Anlage werden Europaletten über ein Rollen-Förderband einer Roboteranlage zugeführt, die automatisch die Sack-Lagen entnimmt und auf einem Längsförderband ablegt. Mit einer Time-of-Flight-Kamera werden die Positionen der Kunststoff-Säcke vollautomatisch erkannt und ins Roboterkoordinatensystem übertragen. Die Genauigkeit des Systems liegt bei ± 10 mm und erlaubt somit eine präzise Aufnahme durch den am Roboter montierten Saug-Greifer.